Getulio Alviani

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GETULIO ALVIANI

Getulio Alviani wurde am 5. September 1939 in Udine in Italien geboren und ist am 24. Februar 2018 in Mailand verstorben, bis wo er zuletzt auch lebte und arbeitete. Getulio Alviani ist heute vorallem bekannt für seine plastischen Arbeiten ebenso wie als Maler, Designer, Grafiker, Theoretiker und Sammler sowie auch als wichtiger Vertreter der Op-Art.
Zu seinem Bekannten Kreis gehörte Lucio Fontana und Piero Manzoni, mit welchen er sich im Jahr 1963 in Mailand anfreundete, sowie auch Max Bill und Josef Albers, mit denen er zusammen arbeitete. Als Mitglied der internationalen Bewegung „Nouvelle tendance Recherches continuelles“ beginnt Alviani 1964 mit dem Studium von Chromosstrukturen, und setzte sich zunehmend mit der Physikalität des Lichtes und mit visueller Wahrnehmung auseinander. Im Jahr 1965 wurde Alviani in der Ausstellung „The Responsive Eye“ im Museum of Modern Art in New York gezeigt, welche seinen internationalen Durchbruch darstellte.
In all seinen Arbeiten steht für Alviani die Auseinandersetzung mit Licht und dessen visueller Wahrnehmung im Vordergrund, so auch bei seinen berühmten Skulpturen aus Aluminium. Hierfür setzte Alviani verschiedene Metallplatten, welche er zuerst aufwendig fein poliert und geschliffen hat, in geometrische Anordnungen zusammen, sodass das Werk je nach Ort der Betrachtung eine neue visuelle Wahrnehmung des Werkes ermöglichen soll.
Alviani bemerkte wie folgt: „(…) es veranlasste mich, das Phänomen Licht zu studieren, und über die Materialien, durch die es selbst sicht- und greifbarer werden konnte, zu forschen. Dabei waren die Materialien vor allem Stahl, Aluminium, die erste „Lichtlinie“. „

Zeit seines Lebens war Alviani auf verschiedenen wichtigen Ausstellungen vertreten. Alviani nahm Beispielsweise im Jahr 1964 auf der Biennale von Venedig teil, im Jahr 1968 war er Teilnehmer der 4. documenta in Kassel, sowie auch auf der Triennale in Mailand, im Kunsthaus Graz, in Siena im Palazzo delle Papesse, in Rom, in der Académie de France, in  Buenos Aires auf der  Biennale, in wichtigen deutschen Museen sowie auf der Quadriennale in Rom.
In den Jahren 1981 bis 1985 leitete Alviani das Museum für Moderne Kunst Fondacio Soto in Ciudad Bolivar, welches er der Bewegungen für konstruktivistische Kunst widmete. In den selben Jahren unterrichtete er ebenfalls als Leiter der Abteilung für Malerei an der Akademie der Schönen Künste von Carrara.